Nun also wie Versprochen noch ein kleiner Fusionrückblick.
Ab Donnerstagnachmittag ging die Fusion offiziell los, wobei man wohl schon am Mittwoch sein Zelt aufschlagen konnte.Wir sind also brav am Mittwoch gegen 13:00 Uhr zu viert mit unserem schicken Mietwagen Richtung Fusion gefahren. Ich hab ne ganze Menge gepennt und während der Wachphasen Kirschen gegessen und Musik gehört. Am Ziel angekommen, beschlossen wir jedoch, noch schnell Zucker kaufen zu gehen, den wir vergessen hatten. Denn keine Fusion ohne Kaffe und kein Kaffe ohne Zucker. Bevor wir jedoch zu unseren Zeltplätzen gelangen konnten, mussten wir etwa zwei Stunden in der Warteschlange stehen, da wir komischerweise nicht die einzigen Besucher mit Auto waren. War aber alles ganz relaxt. Die Sonne hat geschienen, alle waren gut drauf und das Bier war auch noch nicht ganz warm.
Najo, irgendwann waren wir dann drinnen, haben uns einen feschen Zeltplatz gesucht und unsere Zelte aufgeschlagen. Hier stellte sich heraus, dass meine Mitbewohner (und Mitfahrer) mein Zelt nur halb eingepackt hatten. Es fehlte das Unterzelt. Da war natürlich die Begeisterung groß, da wir nun wohl zu dritt in einem 2,5 Mann Zelt hätten schlafen müssen. Glücklicherweise hatte unser vierter Mann ein zweites Zelt für Freunde dabei, die erst am nächsten Tag zu uns stoßen sollten. So hatte ich für die erste Nacht mein eigenes Zelt und wie sich herausstellen sollte, kamen die Leute dann doch nicht am nächsten Tag und so hatte ich doch mein eigenes Zelt. Bevor es dann also auf zur Musik und den Bühnen ging haben wir noch lecker was gekocht, denn glücklicherweise hatten wir eine gute Campingausrüstung und so konnten wir Nudeln und Soße gleichzeitig kochen und dabei Wein trinken – versteht sich.
Dann ging es also am frühen Abend los zur ersten Bühne, wo
es extrem laute Rockmusik gab – zumindest, wenn man direkt vor den Boxen stand
- und ich mich verfluchte, dass ich mein Ohropax vergessen hatte. Also mussten
erstmal Taschentücher herhalten. Sieht zwar uncool aus, hilft aber doch ganz gut
gegen kaputte Ohren. Langsam kam man dann auch in Stimmung und so ließ man sich
von der Menge von Bühne zu Bühne und DJ zu DJ treiben und verweilte da, wo es
tanzbare Musik und nette Leute gab – also fast überall. Gegen Mitternacht schaffte ich es dann endlich, eine weitere
Gruppe von Freunden, die auch auf der Fusion war per Handy zu erreichen. Das Netz war dauerüberlastet und bei zwanzig Versuchen hatte
man vielleicht einmal Glück und kam durch. So, nun ging es also zu mehreren und mit Whiskynachschub zur
„Kleingeldprinzessin“, die vielleicht der ein oder andere auch kennt. Mit einer Stunde Verspätung lag sie gut im
Fusion-Verspätungsdurchschnitt.
Anschließend ab ca. drei Uhr dann bis in die Morgenstunden
und auf Sand tanzend beim „dance tower“ (falls er so hieß, schon wieder
vergessen – siehe Bild) versunken.

So in etwa lief das dann auch bis Sonntag.
Irgendwann aufstehen, zum Dixiklo wanken und hoffen, dass
man noch verschlafen genug ist, um möglichst wenig von diesem Besuch
mitzubekommen, was aber meistens nicht geklappt hat, da man „morgens“ auch
gerne mal 10-15 Minuten warten musste, dann zurück zum Zelt, etwas essbares
gesucht, Kaffe gekocht und mit viel Zucker getrunken, Tüte bei Lust geraucht,
dann zu einem chilligen Ort geschleppt, je nach Wetter wo man keinen Regen,
oder viel Sonne abbekam, je nach Lust weitere von den Drehdingern geraucht und
den Leuten beim Jonglieren o.Ä. zu gesehen und dabei Yogitee, oder weiteren
Kaffe, oder sogar Annanasbier (wtf?, hat auch komisch geschmeckt) getrunken,
dann wieder zum Zelt, oder zur Fressmeile gelatscht, um Energiereserven
aufzufrischen und dann eben wieder langsam nach tanzbarer Musik und
entsprechenden Getränken umgesehen, dass ganze dann wieder bis man nicht mehr
wollte, bzw. konnte und dann schön in Schlafsack und Ohropax rein.
Am Sonntag halt den ganzen Kram wieder eingepackt und zurück nach Hamburg gefahren. Unpraktischerweise dauerte es auch gute zwei Stunden, bis wir vom Gelände runter und auf der Autobahn waren. Das hatte zur Folge, dass wir die erste Halbzeit nur per Radioverfolgen konnten und die zweite nur @Home aufm TV. War aber nicht so sehr tragisch, da ich so fertig war, dass ich eigentlich ganz froh war, jetzt nicht auf dem Heiligengeistfeld stehen zu müssen.
Insgesamt hat es ne Menge Spaß gemacht, wobei ich, aus welchen Gründen auch immer, nicht Mega, hammer, total, hart in Partystimmung war. Wenn es die Planung zulässt, bin ich nächstes Mal wieder dabei und dann klappt das vielleicht auch mit der Organisation besser und dann trifft man vielleicht auch mal ein paar ps.ler dort J
Bilder der Fusion gibt’s übrigens hier:
Und last but not least habe ich hier mal zwei StarCraft
Replays für die ganz Gierigen unter euch. Sind nur von mir, wo ich auf ICC
spiele. Man sieht noch einiges an Leaks von mir, aber dafür, dass ich sechs
Monate komplett inaktiv war und jetzt erst wieder 35 vernünftige Spiele gemacht
habe, geht’s eigentlich ;)
fenris vs random icc player1.rep
fenris vs random icc player2.rep
Die nächsten Reps suche ich etwas sorgfältiger aus, versprochen!



